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Vorsorge beim Augenarzt ab 40: Warum sie so wichtig ist

  • Autorenbild: Clara Wernigg
    Clara Wernigg
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Viele Augenerkrankungen beginnen schleichend – oft ohne Beschwerden. Gerade ab dem 40. Lebensjahr steigt das Risiko für Veränderungen, die das Sehvermögen langfristig beeinträchtigen können.


Eine regelmäßige augenärztliche Vorsorge hilft, solche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.



Augenärztin Dr. Clara Wernigg in der Augenpunkt Praxis in Maria Enzersdorf bei Mödling



Warum Vorsorge ab 40 sinnvoll ist

Mit zunehmendem Alter verändern sich verschiedene Strukturen des Auges:


  • die Linse verliert an Elastizität (Alterssichtigkeit)

  • der Augeninnendruck kann steigen

  • die Netzhaut wird anfälliger für Veränderungen

  • Durchblutungsstörungen treten häufiger auf


Wichtig: Viele dieser Veränderungen verursachen zunächst keine Symptome.



Welche Erkrankungen können früh erkannt werden?

Besonders ab dem 40. Lebensjahr steigt das Risiko für bestimmte Augenerkrankungen deutlich an. Eine Vorsorgeuntersuchung dient nicht nur der Sehschärfe, sondern vor allem der Früherkennung:


  • Grüner Star (Glaukom)

    → schleichender Sehverlust, oft lange unbemerkt


  • Makulaveränderungen (z. B. altersbedingte Makuladegeneration)

    → betrifft das zentrale Sehen


  • Netzhautveränderungen

    → z. B. bei Durchblutungsstörungen oder Diabetes


  • Allgemeine Sehverschlechterung

    → z. B. durch Fehlsichtigkeit oder beginnende Linsentrübung



Wann eine augenärztliche Abklärung unabhängig von der Vorsorge notwendig sein kann, lesen Sie hier: Wann sollte man zum Augenarzt gehen – und wie dringend ist es?



Augenuntersuchung bei der Vorsorge beim Augenarzt in der Augenpunkt Praxis Mödling
Moderne augenärztliche Vorsorgeuntersuchung in der Augenpunkt Praxis - präzise Diagnostik mit Zeit für Ihre Augen.



Was wird bei der Vorsorgeuntersuchung gemacht?

Die Untersuchung ist schmerzfrei und umfasst je nach Situation:


  • Bestimmung der Sehschärfe

  • Spaltlampenuntersuchung

  • Messung des Augeninnendrucks

  • Beurteilung von Netzhaut und Sehnerv


Eine OCT-Untersuchung ist ein zentraler Bestandteil der modernen augenärztlichen Vorsorge, da sie selbst kleinste Veränderungen frühzeitig sichtbar machen kann. Es handelt sich dabei um eine hochauflösende Bildaufnahme der Netzhaut, die innerhalb weniger Sekunden durchgeführt wird. Die OCT-Untersuchung dient nicht nur der Früherkennung, sondern auch der Verlaufskontrolle - besonders bei Makula- und Glaukomerkrankungen. Wenn Sie Ihre Augen regelmäßig kontrollieren lassen möchten, erfahren Sie hier mehr zur Vorsorge in unserer Praxis: Vorsorge & Sehtests




OCT Untersuchung der Netzhaut zur Früherkennung von Augenerkrankungen
OCT-Untersuchung: hochauflösende Darstellung der Netzhaut zur frühzeitigen Erkennung kleinster Veränderungen.



Wie oft sollte man zur Kontrolle gehen?

Ab dem 40. Lebensjahr wird eine jährliche Kontrolle empfohlen → bei Risikofaktoren (z. B. familiäres Glaukom, Diabetes): häufiger


Im Zweifel gilt: lieber einmal zu früh als zu spät.



Wann sollte man früher kommen?

Bei folgenden Beschwerden sollte eine Abklärung - unabhängig von der Vorsorge - zeitnah erfolgen:


  • plötzliche Sehverschlechterung

  • verzerrtes oder unscharfes Sehen

  • Lichtblitze oder Schatten

  • Schmerzen oder Druckgefühl

  • neu aufgetretene Beschwerden



Fazit

  • Viele Augenerkrankungen verlaufen zunächst unbemerkt.

  • Regelmäßige Vorsorge ab 40 hilft, Veränderungen frühzeitig zu erkennen - oft bevor Beschwerden entstehen - und ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung.



Terminvereinbarung

Wenn Sie Ihre Augen regelmäßig kontrollieren lassen möchten oder Fragen zur Vorsorge haben, vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis.


Akuttermine werden regelmäßig online freigeschaltet – bei Unsicherheit kontrollieren Sie Ihre Augen lieber einmal zu früh als zu spät.


(Termine direkt online buchen – Augenpunkt Praxis, Wahlarzt, Maria Enzersdorf, Bezirk Mödling)

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