Warum sehe ich nachts schlechter? Ursachen und was wirklich hilft
- Clara Wernigg

- 26. März
- 3 Min. Lesezeit
In unserer Augenarztpraxis in Maria Enzersdorf (Bezirk Mödling) werden wir oft gefragt: Gerade nachts ist das Sehen schlechter geworden - warum und was kann man dagegen tun? Viele Menschen bemerken ab etwa dem 40.–50. Lebensjahr: Tagsüber ist das Sehen gut, aber nachts wird alles eher unscharf, blendend oder anstrengend. Besonders beim Autofahren entstehen Unsicherheit, Lichthöfe um Scheinwerfer und schnelle Ermüdung. Warum man nachts schlechter sieht und was wirklich hilft, erklären wir in diesem Artikel.

Die gute Nachricht: In den meisten Fällen lässt sich schlechtes Nachtsehen gezielt abklären und gegebenenfalls verbessern.
Nachts schlechter sehen – was verändert sich im Auge mit dem Alter?
Das Sehen bei Dunkelheit ist eine Hochleistungsfunktion von:
Pupille
Linse
Netzhaut
Tränenfilm
Nervensystem
Mit zunehmendem Alter kommt es zu typischen Veränderungen:
Die Pupille wird kleiner und langsamer
Die Linse wird starrer & trüber
Die Netzhaut reagiert weniger empfindlich
Die Kontrastwahrnehmung nimmt ab
Die Blendregeneration dauert länger
Dadurch sieht man nachts unschärfer, kontrastärmer und wird schneller geblendet.
Was sind typische Symptome? Wie äußert sich schlechtes Nachtsehen?
Patient:innen berichten häufig:
Blendung nachts beim Autofahren
Lichthöfe um Scheinwerfer
Nachts verschwommen sehen
Dämmerungssehen schlechter als früher
Unsicherheit im Straßenverkehr
Schnellere Ermüdung der Augen
Diese Beschwerden sind kein Einzelfall, sondern sehr häufig.
Was sind die häufigsten Ursachen, warum man nachts schlechter sieht?
— Altersweitsichtigkeit & kleine Fehlsichtigkeiten
Schon 0,25–0,5 Dioptrien können nachts massiv stören.
— Trockene Augen
Ein instabiler Tränenfilm verursacht:
unscharfes Sehen
stärkere Blendung
schwankende Sehschärfe
— Netzhautveränderungen
z. B. altersbedingte Makulaveränderungen oder Durchblutungsstörungen der Netzhaut.
— Grauer Star (Katarakt)
Die Linse wird trüber. Das erzeugt:
starke Blendung
Lichthöfe
Kontrastverlust → Nachts besonders belastend
— Nachtblindheit (selten)
Sehr selten genetisch oder bei Vitamin-A-Mangel.
Warum ist Nachtsehen für das Gehirn so anstrengend?
Nachts fehlen:
klare Kontraste
gleichmäßige Lichtverhältnisse
stabile Orientierungspunkte
Das Gehirn muss ständig kompensieren, was zu:
schneller Ermüdung
Kopfschmerzen
Unsicherheit führt.
Was hilft wirklich gegen schlechtes Nachtsehen? Und kann man etwas dagegen tun?
Präzise augenärztliche Abklärung
Mit:
moderner Refraktion
Spaltlampenuntersuchung
Netzhautanalyse
Augendruckmessung
Optimal angepasste Nachtfahrbrille
Reduziert:
Blendung
Kontrastverlust
Sehstress
Behandlung trockener Augen
Ein stabiler Tränenfilm verbessert:
Kontrastsehen
Sehschärfe
Sicherheit beim Autofahren
Moderne Verfahren wie Rexon-EYE zeigen hier sehr gute Ergebnisse.
Katarakt rechtzeitig behandeln
Nach der Operation berichten viele:
dramatische Blendungsreduktion
deutlich besseres Nachtsehen
neue Sicherheit beim Autofahren

Wann sollte man schlechtes Nachtsehen unbedingt untersuchen lassen?
Wenn Sie:
nachts unsicher Auto fahren
häufiger geblendet sind
Lichthöfe sehen
verschwommen sehen
schneller ermüdet sind
Dann sollten sie ihr Nachtsehen augenärztlich abklären lassen.
FAQ
◦ Warum sehe ich nachts schlechter als tagsüber?
Weil Pupille, Linse, Netzhaut und Kontrastwahrnehmung mit dem Alter weniger leistungsfähig werden.
◦ Ist schlechtes Nachtsehen normal im Alter?
Teilweise ja – aber viele Ursachen sind behandelbar.
◦ Warum blenden Scheinwerfer nachts so stark?
Durch:
trockene Augen
unkorrigierte Fehlsichtigkeit
Linsentrübung (Katarakt)
◦ Ist schlechtes Nachtsehen gefährlich beim Autofahren?
Ja, da Blendung, Kontrastverlust und verzögerte Anpassung die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen können.
◦ Kann sich das Nachtsehen wieder verbessern?
Ja – durch:
neue Brille
Tropfen
Behandlung trockener Augen
Katarakt-Operation
◦ Was kann ich selbst tun bei schlechtem Nachtsehen?
regelmäßige augenärztliche Kontrollen
trockene Augen behandeln
Bildschirmzeiten ausgleichen
Autofahren bei Dämmerung vorsichtig
Erkennen Sie sich wieder?
Autofahren bei Dunkelheit wird unangenehm oder unsicher?
Scheinwerfer blenden stärker als früher?
Straßenschilder sind abends schwerer zu erkennen?
Die Augen fühlen sich schneller müde und gereizt an?
Wenn Ihnen das Nachtsehen zunehmend schwerfällt, kann eine augenärztliche Abklärung sinnvoll sein.
Oft lassen sich Ursachen erkennen – und gezielt verbessern.
Wie wir Ihnen in der Augenpunkt Praxis –
Dr. Clara Wernigg konkret helfen
In unserer modernen Wahlarztpraxis in Maria Enzersdorf klären wir gezielt ab, warum Sie nachts schlechter sehen – und was man konkret dagegen tun kann:
Präzise Refraktions- & Brillenvermessung→ auch kleinste Fehlsichtigkeiten werden exakt ermittelt
Spaltlampen- & Netzhautuntersuchung→ Ausschluss von Katarakt, Netzhautveränderungen & Co.
Augendruckmessung & Tränenfilmanalyse→ wichtig bei Blendung, trockenen Augen & Sehstress
Individuelle Beratung statt Standardlösung→ wir erklären Ihnen verständlich, was genau Ihr Nachtsehen beeinträchtigt
Gezielte Behandlungsmöglichkeiten, z. B.:
Eine gezielte Brillenanpassung zur Reduktion von Blendung und Kontrastverlust
Behandlung trockener Augen (z. B. Rexon-EYE)
Frühzeitige Erkennung einer Katarakt
Verlaufskontrollen bei Netzhautveränderungen
Ihr Nachtsehen – medizinisch abklären statt unsicher bleiben
Unsicheres Nachtsehen, Blendung oder Angst beim Autofahren müssen kein Dauerzustand sein. Moderne Augenheilkunde kann heute gezielt helfen. In unserer Augenarztpraxis in Maria Enzersdorf (Bezirk Mödling) klären wir solche Beschwerden regelmäßig ab.
Individuelle Abklärung Ihres Nachtsehens
Moderne Diagnostik auf neuestem Stand
Persönliche Betreuung mit Zeit für Ihre Fragen
Wenn Ihnen das Nachtsehen zunehmend schwerfällt, empfehlen wir eine augenärztliche Abklärung.
(Termine direkt online buchen – Augenpunkt Praxis, Wahlarzt, Maria Enzersdorf, Bezirk Mödling)
